Adventsbasar am 13.11.2022

Am Sonntag, 13.11.2022, ab 11.00 Uhr startet unser 10. Basar in der Palmberghütte.
Die Teilnehmerinnen vom „Stricknachmittag“ haben nach harter Arbeit mit Nadeln, Wolle und Faden so einiges gezaubert, das zum Verkauf angeboten wird. Das reichhaltige Angebot umfasst Strickwaren, Häkelwaren und weihnachtliche Dekoartikel.
Für das leibliche Wohl bieten wir ein Weißwurstfrühstück sowie Kaffee und Kuchen an.

Spieleabend für Alle am Freitag, 18. November ab 19.00 Uhr

Wer mal was Neues versuchen möchte oder Altbekanntes wieder in einer anderen Runde spielen möchte, ist hier genau richtig.
Wer kennt Heaven an Ale? Wer kann Kniffel, Binokel, Skat o.Ä.? Wer möchte mal sein Spiel von damals den anderen vorstellen? Es kommt jeder auf seine Kosten. Kommt mit guter Laune vorbei und zeigt, was ihr draufhabt. Es geht um Ruhm und Ehre!
Gäste sind herzlich willkommen.

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – „Dank für Bilderspenden“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vielen Dank für die Zusendung der vielen Bilder aufgrund meines Aufrufes Anfang Mai an alle Bilderspender!
Damit helfen Sie mir meine ortsgeschichtlichen Artikel immer, um sie anschaulicher zu machen, mit einem Bild oder Karte zu versehen. Trotz intensiver Recherche in diversen Quellen und Archiven konnte ich aber zu bestimmten Themen bisher keine Bilder finden. Nun konnten Dank Ihrer Hilfe einige Lücken geschlossen werden.
Zu einigen Themen scheint es aber leider weiterhin keine Bilder, Karten oder Zeichnungen (mehr) zu geben; vielleicht findet sich doch noch etwas?
früheres Kriegerdenkmal des 1. Weltkrieges an der nordöstlichen Außenmauer der St. Stephanuskirche
Tieffliegerangriff / Kriegsende 1945
Ausgrabung der Römervilla am Käsbachknie
früheres Aussehen des Gässle-Brünnele
Quelle „Schwarzer Brunnen“ am Ammertalnordhang nach der Schwärzer Halde und der anschließenden Klinge direkt vor dem Bauhofbeginn auf der gegenüberliegenden Ammersüdseite (vor der Verschüttung mit Steinbruchschutt)
Gasthaus „Engel“ in der Kurve am Ortsausgang Richtung Oberndorf (heute Gebäude Ehingerstraße 12)
Aber auch zu bekannten Motiven gibt es aber immer wieder interessante Bildfunde, wie die Zeichnung der St. Stephanus-Kirche aus den 50er Jahren zeigt.

St. Stephanus-Kirche von der Malerin Marie Schiele-Fliedner (1881-1970), Entringen, gemalt mit Buntstiften 1952, im Besitz der Familie Reinhold Bauer, Entringen, Bild: B. Dieter, Juni 2022

Wer hierzu vertiefende Informationen beitragen kann oder andere Geschichten als „Fundstücke“ beitragen möchte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de).
Für die AG „Poltringer Ortsgeschichte“, Boris Dieter

Termine Oktober – November – Dezember 2022

Der Liederkranz Poltringen hat unsere Vereinsmitglieder zum Liederabend am Samstag, 29. Oktober 2022, in die Turnhalle in Poltringen eingeladen.
Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Über viele Besucher freut sich der Liederkranz.

Sonntag, 13. November
Advents-Basar mit Kaffee und Kuchen ab 11.00 Uhr in der Palmberghütte

Freitag, 18. November
19.00 Uhr Spieleabend in der Palmberghütte

Freitag 9. Dezember
Nachtwanderung (weitere Infos folgen noch)

Mittwoch, 14. Dezember
15.00 Uhr Palmbergtreff mit Kaffee und Kuchen

Freitag, 16. Dezember
19.00 Uhr Spieleabend in der Palmberghütte

Spieleabend Freitag, 21. Oktober ab 19.00 Uhr

Das erste Mal war ein toller Erfolg!
Wer mal was Neues versuchen möchte oder Altbekanntes wieder in einer anderen Runde spielen möchte, ist hier genau richtig.
Wer kennt Heaven an Ale? Wer kann Binokel, Skat o.Ä.? Wer möchte mal sein Spiel von damals den anderen vorstellen? Es kommt jeder auf seine Kosten. Kommt mit guter Laune vorbei und zeigt, was ihr draufhabt. Es geht um Ruhm und Ehre!
Gäste sind herzlich willkommen.

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – „Das Wasserschloss vor dem schickhardtschen Umbau“

Etwa zur selben Zeit als das „evang.“ Poltringer Bergschloss gebaut wurde (1613), wurde auch das „kath.“ Wasserschloss umgebaut (1608). Beide Baumaßnahmen liefen interessanterweise jeweils unter der Leitung von Heinrich Schickhardt, dem Hofbaumeister des Herzogtums Württemberg, der zu Poltringen noch weitere bauliche und persönliche Bezüge hatte. Daher ist Poltringen-Ammerbuch heute auch Teil der Europäischen Kulturstraße „Heinrich Schickhardt“, die von der Schweiz über Frankreich bis in unsere Region führt.

Für die Zeit nach dem Umbau gibt es einige Bilder und das Schloss hat bis heute dieses äußere Aussehen beibehalten. Für das Aussehen des Schlosses vor dem Umbau ist bisher nur ein einziges, hier gezeigtes Bild bekannt.

Dieses Aquarell des Wasserschlosses eines unbekannten Zeichners von Norden, das vor 1608 und ggf. schon im 16. Jahrhundert entstanden sein muss, ist Teil eines Aktenbündels. Diese Dokumentensammlung betrifft die jahrzehntelang dauernden Verhandlungen zwischen Österreich und Württemberg zu den komplizierten Besitzverhältnissen vor Ort, die sich durch die Herrschaftsrechte der beiden religiös verfeindeten Nachbarländer in Poltringen ergaben.

Man sieht auf dem steinernen Sockelgeschoß der vierflügelig angelegten alten Wasserburg, das Schickhardt für den Nachfolgerbau übernahm, einen einstöckigen Fachwerkaufsatz sitzen. Das Bild enthält bei näherer Betrachtung einige interessante Details, die so bisher nicht bekannt waren. Die Gebäude und Geländegegebenheiten tragen zudem meist eine Beschriftung. Diese lautet transkribiert im Uhrzeigersinn beginnend oben, im Norden mit dem Keller auf der anderen Ammerseite beginnend folgendermaßen (Transkription: Dieter Christ, Boris Dieter und Reinhold Bauer):

Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 33 Bü 144
  • Am oberen Bildrand: „alles Wolken – – steinische – – Äcker“
  • Keller: „der alte Keller, im Lehenbrief bemelt (genannt)“
  • Mühle: „die eingenommene Müle“
  • Gebäude: „Sawstegen“ (Saustall, die drei zugeklappten Futtertröge sind erkennbar)
  • Scheuer: „Scheuer zum Schloß“
  • Acker: „Acker, der im Lehenbrief inßerirt“
  • Weg nach Oberndorf: „Fußpfad zu der Mühle, über österreichisch Acker“ (Ammerbrücke gab es wohl schon seit mindestens ca. 1600)
  • Ammer: „Das Wasser die Ammer genannt, so die Mühl treibt und allein Wolkenstein zugehörig“
  • Schloßscheuer: „Der neue Bau“
  • Westlicher Banngarten: „Baumgarten so Eigentumb“
  • Innenhof: „Der Schloßhof, darinnen die Fron all den Inhabern des Schloßes zugehörig, auch einzig allein von denselben eingezogen werden und der Burgfrid ist“
  • Pferdestall und Scheune: „Roßstall und Kornschütte zum Schloß“
  • Straße nach Reusten: „Straß zu d Pfarrkirch undt Closter“
  • Weinberge: „Wolkensteinische Weingärten“
  • Schloßweinberg- / Taläckerstraße: „Straß auf die Äcker“ (gegenüber der dort eingezeichneten etwaigen Kelter ist ein bisher unbekannter Keller- oder Stolleneingang eingezeichnet, eventuell der „neue Keller“ im Bau?)
  • Hottenberg: „alle Wolken …. stein …. nische …. Äcker“
  • Scheune: „Scheuer“
  • Wassergraben: „Schloßgraben“
  • Hauptstraße: „Straß zwischen den Weingarten so österreichisch und diselben Garten, darüber man zu der Mühle fahren muß“
  • Backhaus: „Backhaus zum Schloß, auch im Lehenbrief“
  • Taubenhaus und Roggenschütte: „Taubenhaus und Rokkenschütte“
  • Zusatztext unten links: „Dieser Abriss ist, nach und gegen Mittag, abgerissen und gemalt worden“
  • Weinberge: „Weingarten welche im Lehenbrief specificirt“
  • Schloß: „Das Schloss welches im Lehenbrief specifizirt und sehr baufällig“
  • Östlicher Banngarten: „Baumgarten im Lehenbrief angezogen“
  • Blasenbergstraße: „Ruina der gewesten Mül bei der Burg zu Boltringen“ (hier ist ein Steg über die Ammer zu sehen und dort stand früher die dritte Mühle von Poltringen neben der Schlossmühle und der späteren Sägmühle unten im Ort)
  • Aiblestraße/Ammerbegleitweg: „Fußpfad zum Dorff“

Wer hierzu vertiefende Informationen beitragen kann oder andere Geschichten als „Fundstücke“ beitragen möchte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de).

Für die AG „Poltringer Ortsgeschichte“, Boris Dieter

Zwiebelkuchen aus´m Backhäusle

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder erfolgreich unsere Zwiebelkuchen aus ‘m Backhäusle verkaufen.
Bereits ab 6.30 Uhr wurde Teig geknetet, die Zwiebeln geschält, klein geschnitten und anschließend mit Speck in einem großen Bräter gedünstet. Sahne, Schmand und Eier durften auch nicht fehlen und so entstanden leckere, traditionelle Zwiebelkuchen aus ‘m Holzbackofen.
Ab 11 Uhr wurden die bestellten Zwiebelkuchen vor der Palmberghütte abgeholt. Als abends der letzte Zwiebelkuchen fertig war, konnten alle Helfer stolz auf die geleistete Arbeit sein.
Wir danken allen Helfern, die wieder vollen Einsatz gebracht haben. Ganz besonders bedanken wir uns bei Allen, die mit dem Kauf eines Zwiebelkuchens unsere Vereinsarbeit unterstützen.

Spieleabend Freitag, 21. Oktober ab 19.00 Uhr

Das erste Mal war ein toller Erfolg!
Wer mal was Neues versuchen möchte oder Altbekanntes wieder in einer anderen Runde spielen möchte, ist hier genau richtig.
Wer kennt Heaven an Ale? Wer kann Binokel, Skat o.Ä.? Wer möchte mal sein Spiel von damals den anderen vorstellen? Es kommt jeder auf seine Kosten. Kommt mit guter Laune vorbei und zeigt, was ihr draufhabt. Es geht um Ruhm und Ehre!
Gäste sind herzlich willkommen.

Vorschau November 2022

Adventsbasar: Sonntag 13.11.2022 ab 11.00 Uhr

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – Ehrenamtlicher Beauftragter

Seit dem 03.08.2022 hat auch Ammerbuch einen „Ehrenamtlichen Beauftragten in der archäologischen Denkmalpflege“. Wir freuen uns mitteilen zu können, dass unser Vereinsmitglied und Kassenprüfer Boris Dieter für dieses Ehrenamt vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im Einvernehmen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde im Tübinger Landratsamt für die Bereiche „Ammerbuch und Schönbuch“ bestellt wurde.Basis für diese Entscheidung waren u.a. seine heimatgeschichtlichen Recherchen für unseren Verein, aus denen seit 2018 zwei Bücher bzw. über 160 Artikel meist für das Amtsblatt entstanden sind, der Einsatz als stv. Vorsitzender des Ammerbucher Bürgervereins e.V. für die denkmalgeschützte Schlossscheuer, die spendenfinanzierte Geo-Radar-Prospektion des Gässle-Brünnele-Kanals im Sommer 2021, die Gründung des Ammerbucher „Grenzstein-Refugiums“ im April 2022 und seine Mitarbeit seit September 2021 bei der archäologischen Lehrgrabung in Reusten sowie der Fundbearbeitung in Tübingen.„Ehrenamtliche Beauftragte“ sind fachkundig geschulte Laien und unterstützen die staatliche Denkmalpflege in ihren praktischen Aufgaben vor Ort. Landesweit bilden Sie über alle 1.101 Gemeinden hinweg ein Netzwerk von über 250 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bilden ein Bindeglied zu örtlichen Institutionen. Im Regierungspräsidium Tübingen sind ca. 20 aktiv. Sie unterstützen bei:

  • der Beobachtung archäologischer Verdachtsflächen
  • der Überprüfung bekannter archäologischer Denkmale
  • dem Kontakt zu den Unteren Denkmalschutzbehörden
  • der Überwachung von Baumaßnahmen vor Ort
  • der Dokumentation und Bergung archäologischer Funde und Befunde
  • und bei Rettungsgrabungen

Sie sind lokal Auge, Ohr und Hand des Landesdenkmalamtes, kennen die örtlichen Gegebenheiten und relevanten Ansprechpartner, sind mit benachbarten Beauftragten und zertifizierten Sondengängern vernetzt, kennen wichtige Informationsquellen und sind durch ihre Präsenz vor Ort für die Bevölkerung einfach ansprechbar. Koordiniert werden die Beauftragten von den regional zuständigen, hauptamtlichen Gebietsreferenten des Landesdenkmalamtes.  Eine erste Beauftragung und Sicherstellung von Funden ergab sich dann auch schon durch gehäufte Knochenfunde in den „Gassäckern“ zwischen Flugfeld und Hardtwald.Ein nächstes Projekt in Abstimmung mit den Landesdenkmalamt könnte dann die Ausgrabung, Dokumentation und Reparatur der wohl zwei Leckstellen des Gässle-Brünnele-Kanals, um seine frühere Ergiebigkeit wieder herzustellen.Bestehen Fragen oder gibt es Fundhinweise, kann über 07073-300 769 oder heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de eine Kontaktaufnahme erfolgen. Alternativ kann auch der zuständige Gebietsreferent Dr. Marc Heise kontaktiert werden:  07071-757-24 13, marc.heise@rps.bwl.de

Amtlicher Lichtbildausweis der ehrenamtlich Beauftragten

Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Das Jahr 2021 war nicht nur für unseren Heimat- und Wanderverein ein schwieriges Jahr. Auch dieses Jahr mussten viele geplanten Veranstaltungen wie die Sonnwendfeier, diverse Wanderungen und das „verschobene“ Vereinsjubiläum abgesagt werden. Erst im September konnten wir unsere langjährigen Gründungsmitglieder im Rahmen der Jahreshauptversammlung ehren.

Es gab aber auch einige Lichtblicke (unter Einhaltung der jeweils gültigen Corona Verordnung).

Dazu gehörten der Verkauf von Zwiebelkuchen, diverse Arbeitseinsätze, einen Ausflug zur Landesgartenschau nach Überlingen, ein Grillfest für unsere Mitglieder und der Adventsbasar.

Unser Vereinsmitglied Boris Dieter schrieb unter der Rubrik: Poltringer Heimatgeschichten zahlreiche interessante Berichte und Erzählungen und organisierte auch das Projekt: „Gässlebrunnen – Georadaruntersuchung“, welches dank zahlreicher Spender finanziert werden konnte.

Unser Buch: „Ein Dorf in fünfzig Geschichten“ Autor: Boris Dieter; wurde als Geschenkidee immer wieder gerne gekauft.

Wir sagen allen, die unsere Vereinsarbeit 2021 unterstützten Danke!

Wir wünschen unseren Vereinsmitgliedern und der gesamten Ammerbucher Bevölkerung in diesen schwierigen Zeiten, die von Einschränkungen und Sorgen geprägt sind besinnliche, ruhige und gesegnete Weihnachtstage sowie Gesundheit, Mut und Zuversicht für das neue Jahr 2022.

Die Vorstandschaft des Heimat- und Wanderverein Ammerbuch e. V.