Arbeitseinsatz bitte vormerken

Am Freitag 06.09.2019 und Samstag 07.09.2019 jeweils ab 9 Uhr werden wir in unserer Palmberghütte einen Großputz machen. Dazu sind viele helfende Hände gefragt. Bitte liebe Vereinsmitglieder haltet diesen Termin im Terminkalender fest und unterstützt mit Eurem Einsatz die Erhaltung unserer Vereinseinrichtungen.

Hüttenbetrieb Dienstagstreff

Der nächste Dienstagstreff findet am 03.09.2019 ab 15:00 Uhr in der Palmberghütte statt.

Auf viele gutgelaunte Gäste freuen sich Moni, Gabi und Wolfgang.

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – Sage von der guten Schlossamme

„Zum Ende des 2. Weltkrieges lebte eine in Berlin ausgebombte Familie (Fam. Lange), mit ihren drei im Schloss geborenen Kindern, alleine im Schloss. Da es im Ammertal keine Luftschutzsirenen gab, konnte man sich erst beim hörbaren Dröhnen der Flugzeugmotoren in den Keller flüchten.

Irgendwann began es aber, dass immer vor Luftangriffen ein sich wiederholendes Klopfen an der Wand hörbar war. Dadurch konnte man schon Minuten vor den Angriffen den Keller aufsuchen. Man sah dann öfter nach, ob sich noch jemand im Schloss aufhält, konnte aber nie jemand finden.

Auch ein weiteres seltsames Erlebnis ergab sich, bei dem einem der Kinder der Teddybär von unsichtbarer Hand in die Höhe schwebend gehoben wurde, dort verharrte und sanft in die Kinderhände zurückglitt, ohne dass das Kind Angst zeigte.

Man brachte diese Ereignisse in Verbindung mit der, im Schloss verstorbenen, Amme der letzten Schlossherrin. Diese gehörte zu einer durchreisenden Landfahrergruppe, hatte eine Totgeburt in Poltringen und wurde zur Genesung im Schloss aufgenommen, wo sie dann als Amme verblieb.”

Gekürzt nach den (dem Autor vorliegenden) Aufzeichnungen von Fam. Lange des Schlossverwalters Dieter Christ aus 2001.

Wer weitere (noch undokumentierte) Poltringer Sagen kennt oder andere Geschichten als „Fundstücke“ beitragen möchte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de).

Für die AG „Poltringer Heimatgeschichte“, Boris Dieter

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – „Woher kommt das Poltringer Ortswappen?“

Bild: Wikipedia

Das erst 1933 festgelegte Gemeindewappen zeigt in Silber auf grünem Dreiberg einen stehenden, rotbezungten schwarzen Eber, darüber eine fünfblättrige rote Rose. Der Eber ist ein altes Fleckenzeichen und geht auf die ehemaligen Ortsherren (bis 16. Jhrdt.), die Grafen von Eberstein, zurück, aus deren Wappen auch die Rose übernommen wurde. Die Rose ist ein Ehrenzeichen, dass den Ebersteinern wohl für ihre Verdienste um die Kirche vom Papst verliehen wurde und daher in deren frühestem Wappen (noch vor dem Eber!) aufgeführt wurde. Diese päpstliche Ehrung gibt es seit dem 11. Jhrdt. und bestand aus einer vergoldeten silbernen Rose mit einem blauen Saphir in der Mitte. Das Wappen war 38 Jahre lang bis zur Gründung von Ammerbuch im Jahr 1971 gültig.

Bis 1933 verfügte Poltringen über kein offizielles Wappen. Da Gemeindewappen aber zu Beginn des 20. Jahrhundert immer beliebter wurden (z.B. 1907 hatte von 1900 Gemeinden in Württemberg nur 152 ein eigenes Wappen) und nachdem zunächst nur die Städte als wappenfähig galten, dies ab 1926 aber auch auf Gemeinden zutraf, entstanden immer mehr Gemeindewappen. Durch die Bestimmungen der deutschen Gemeindeordnung von 1935 wurde die Wappenannahme oder Änderung dann zu einem staatlichen Verwaltungsakt. Jede Gemeinde, die ein Dienstsiegel mit eigenem Bild haben wollte, musste ein Wappen führen. Gemeinden ohne Wappen führten ein Dienstsiegel mit Hakenkreuz. Auch dies könnte dazu motiviert haben sich im eher NSDAP-kritischen Poltringen (siehe Amtsblattartikel vom 14.03.19) ein eigenes Wappen zulegten.

Früher genutzte Poltringer Gemeindefahnen waren rot-weiß, was ggf. Bezug zu den Farben der letzten adligen Schlossherren hatte (v. Ulm-Erbach, blau-weiß-rot) und heute sich noch zeigt in den rote-weißen Fahnen des PFC.

Wer hierzu vertiefende Informationen beitragen kann oder andere Geschichten als „Fundstücke“ beitragen möchte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de).

Für die AG „Poltringer Ortsgeschichte“, Boris Dieter

Vorschau September und Oktober

06./07.09.2019 Arbeitseinsatz
20.09.2019 Arbeitseinsatz
28.09.2019 Frühwanderung zur Hirschbrunft
06.10.2019 Zwiebelkuchen und neuer Wein

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – „Warum heißt Poltringen „Poltringen“?“

Poltringen von Nordosten, Bild: Peter Schneck, Juli 2019

Die Endung eines Ortsnamens mit -ingen (o.ä. wie -ing, -in, -inge, -en, z.B. Reusten) zeigt an, dass es sich wie bei Poltringen um einen Ort handelt, der als einer der ersten nach dem Abzug der Römer aus unserer Region von den nachrückenden Alamannen gegründet wurde. Poltringen wurde zwar erst 1191 erstmals schriftlich erwähnt, wurde aber ggf. schon im 4. Jahrhundert nach Christus gegründet.

Die Wortendung ist immer mit einer Bezeichnung eines Ortes oder einer Person in Bezug zu sehen. In der Regel bezeichneten die Alamannen ihre Dörfer nach den Bewohnern, die Bewohner wiederum sind nach dem Sippenoberhaupt oder Ortsgründer genannt. Dies könnte hier ein Bolthar(i), Baldo, Bolder, Baltrun o.ä. gewesen sein. Die Endung „-ingen“ bei Poltringen etwa bezeichnet den Dativ Plural: „bei den Blutsverwandten des Bolthar(i)“ oder „bei den Leuten, die in der von Bolthar(i) gegründeten Siedlung wohnen“.

Orten mit Endungen wie -heim, – dorf, -weiler, -stetten, -hausen oder -holz wurden erst später gegründet. Da in Ammerbuch sonst alle Ortsteile mit -ingen oder -en enden, ist anzunehmen, dass Breitenholz der am spätesten gegründete Ort ist.

Gründe für die Siedlung an diesem Ort war bei Poltringen sicher die Lage an Ammer, das Vorhandensein einer Furt, diverse Quellen, die Güte des Bodens und die Nachbarschaft zur wahrscheinlich noch in Nutzung befindlichen Römerstraße. Zudem könnte die Nähe zu den Ruinen des römischen Gutshofes, ein etwaiger uralter germanischer Kultplatz unter der heutigen St. Stephanus-Kirche sowie die geschützte Lage im Talausgang, des sich hier verengenden Ammertals, ausschlaggebend für die Wahl der Ortsgründung gewesen sein.

Wer hierzu vertiefende Informationen beitragen kann oder andere Geschichten als „Fundstücke“ beitragen möchte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de).

Für die AG „Poltringer Ortsgeschichte“, Boris Dieter

Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte – „Keltische Grabhügel“

Auf dem Schopfenloch am Käsbachknie gab es früher 12 keltische Grabhügel. Diese sind mitterweile aufgrund Planierung durch die landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr zu erkennen.

Dort fand man bei Ausgrabungen ca. 1897 bronzene Frauengrabbeilagen / Schmuck aus dem 3./4. Jhrdt. v. Chr.. Dieser ist heute Privatbesitz der Familie von Ow-Wachendorf und im Freiherrlichen Schlossmuseum in Wachendorf ausgestellt. Eine Besichtigung kann gegen Voranmeldung erfolgen.

Boris Dieter, mit freundlicher Genehmigung des Freiherrlichen Schlossmuseums

Wer hierzu vertiefende Informationen beitragen kann oder andere Geschichten als „Fundstücke“ beitragen möchte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte@hwv-ammerbuch.de).

Für die AG „Poltringer Ortsgeschichte“, Boris Dieter

Tageswanderung am Sonntag 4.8.19

Wir treffen uns um 10.00 Uhr beim Poltringer Rathaus. Von dort fahren wir in Fahrgemeinschaften zum Schützenhaus Mönchberg. Am Parkplatz beginnt unsere Wanderung zum Schönbuchturm. Ca. 4 Km und 70 Höhenmeter. Nach dem Turm besteigen, können wir im Naturfreundehaus einkehren bevor wir uns auf den Rückweg machen. Rückkehr gegen 16.00 Uhr.

WF: Gerold

Vereins-Grillfest für alle Mitglieder

Am Samstag 27.07.2019 beginnt ab 14:00 Uhr unser Vereins-Grillfest für alle Mitglieder und Ihre Angehörigen in der Palmberghütte. Wir freuen uns auf Euer kommen!

Besuch der Bundesgartenschau

Pünktlich zur Abfahrt trafen sich am Samstag 13 frohgelaunte Wanderfreunde um 7.25 Uhr am Bahnhof in Pfäffingen. Unsere Fahrt führte uns nach Herrenberg, dann nach Stuttgart und mit dem ICE weiter nach Heilbronn zur Bundesgartenschau.

Um 11.00 Uhr waren wir zu einer Gartenschauführung angemeldet. Nach 1,5 Std. bei Temperaturen um die 35° C wurden wir von Frau März mit Informationen über die Stadtplanung und die Gartenschau informiert. Anschließend hat sich jeder die Zeit so eingeteilt, wie er wollte und sich seine eigenen Schwerpunkte gesetzt. Wie verabredet traf sich die Gruppe um 17.25 Uhr in einem Biergarten außerhalb der Buga. Nach einem Eiskaffee oder anderem Getränk machten wir uns auf den Heimweg. Da wir mit unserem Kombiticket auf keine spezielle Zugfahrt angewiesen waren, haben wir uns spontan die für uns beste Verbindung rausgesucht und kamen pünktlich um 20.32 Uhr in Pfäffingen an.

Unsere nächste Tour ist am 4. August zum Aussichtsturm im Herrenberger Schönbuch.

WF: Gerold

Nächstes Treffen der Arbeitsgemeinschaft fällt aus

Das am 16.07.2019 geplante Treffen der Arbeitsgemeinschaft Poltringer Heimatgeschichte fällt aus. Ein neuer Termin wird im Gemeindeboten bekannt gegeben.

Vorschau Juli und August

  • 27.07.2019 Vereins-Grillfest in der Palmberghütte
  • 04.08.2019 Tageswanderung (Gerold) Schönbuchturm, Herrenberg

Nächstes Treffen der Arbeitsgemeinschaft fällt aus

Das am 16.07.2019 geplante Treffen der Arbeitsgemeinschaft Poltringer Heimatgeschichte fällt aus. Ein neuer Termin wird im Gemeindeboten bekannt gegeben.

Katrin Flaisch | Schriftführerin

Sonnwendfeier

Unsere diesjährige Sonnwendfeier findet am Freitag 21. Juni 2019 auf dem Palmberg statt. Beginn ist um 19 Uhr. Bei Einbruch der Dunkelheit wollen wir einen Kinder-Fackelzug mit anschließender Entzündung des Sonnwendfeuers durch die Kinder starten. Mit gemeinsamem Singen am Feuer wollen wir noch eine Weile gemütlich beisammen sein. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Arbeitsgemeinschaft Poltringer Heimatgeschichte erhält großzügige Spende von IBM

Im Rahmen der IBM Volunteers Community konnte die Arbeitsgemeinschaft Poltringer Heimatgeschichte Dank der Initiative von Herrn Boris Dieter eine Spende von 1800,-€ entgegen nehmen.

Herr Boris Dieter, der bereits seit einigen Jahren Vorträge zur Poltringer Geschichte machte, schreibt nun regelmäßig im Ammerbuch Aktuell unter „Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte“ interessante Artikel.

Seine Recherchen, Publikationen und Forschungsergebnisse kann man auch auf der Homepage des Heimat- und Wandervereins Ammerbuch (www.hwv-ammerbuch.de) nachlesen.

In unzähligen Stunden hat Herr Boris Dieter sich mit der Ortsgeschichte von Poltringen befasst.

Die AG Heimatgeschichte trifft sich regelmäßig in der Palmberghütte um gemeinsam historische Themen zu besprechen. Die Termine, die im „Ammerbuch Aktuell“ veröffentlicht werden, werden von Treffen zu Treffen festgelegt. Dazu ist die gesamte Bevölkerung eingeladen.

Bei der Übergabe der Spende auf dem IBM Campus in Ehningen dankte die 1. Vorsitzende des Heimat-und Wanderverein Ammerbuch e. V., Herrn Boris Dieter für sein Engagement und wies darauf hin, dass durch ihn die Poltringer Ortsgeschichte wieder lebendig wurde.

Katrin Flaisch | Schriftführerin

Besuch Jubiläumsumzug in Gültstein

Wir fahren am 26.05.2019 vormittags mit dem Zug von Pfäffingen aus zum Jubiläumsumzug nach Gültstein. Vor dem Umzug wollen wir zum Mittagessen einkehren. Weitere Infos folgen im nächsten Amtsblatt.

Vorschau Juni und Juli

  • 21.06. Sonnwendfeier auf dem Palmberg
  • 29.06. Besuch der Bundesgartenschau in Heilbronn
  • 16.07. Treffen Arbeitsgemeinschaft Poltringer Heimatgeschichte (18 Uhr) mit dem Thema „Schulzeit im Schloss“

Maibaumaufstellen

Bei unserem diesjährigen Maibaumaufstellen (bei schönem Wetter) begrüßte unsere 1. Vorsitzende Margot Sailer die zahlreichen Besucher, Ortsvorsteher Reinhold Hess und die Vertreter der örtlichen Vereine. Die Freiwillige Feuerwehr Poltringen hatte im Nuh den diesjährigen Maibaum aufgestellt, der in diesem Jahr der Meisterbaum von Frank Cerfontaine war. Der „Blechhaufa“ sorgte für die musikalische Unterhaltung. Margot trug ein Frühlingsgedicht vor und anschließend wurden gemeinsam Lieder gesungen.

Palmberghockete

Am diesjährigen 1. Mai war super Wetter. Mit der musikalischen Unterhaltung durch die Roaler aus Oberndorf und den vielen Besuchern war unsere Palmberghockete ein voller Erfolg verbuchen. Besonders gefreut hat uns der Besuch unserer Bürgermeisterin. Die fleißigen Bedienungen, die zwischen Hütte, Zelt und Fallschirm gelaufen sind, hatten alle Hände voll zu tun. Zusammen mit den Helfern am Currywurststand, dem Backhäusle, im Kuchenstand, an der Theke und am Spülmobil haben alle gemeinsam den Tag gerockt. Vielen Dank an alle die einen Kuchen gespendet haben und so für eine reichliche Auswahl gesorgt haben. Auch unser Schweinebraten aus dem Backhäusle war wieder ein voller Erfolg.

Vielen Dank an die Helferinnen und Helfer

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Helferinnen und Helfern die bei den Vorbereitungen, der Durchführung und dem Abbau für das Maibaumaufstellen und die Palmberghockete mit vollem Einsatz dabei waren und zum Gelingen beigetragen haben.

Katrin Flaisch | Schriftführerin

Kriegsende in Poltringen – Themenabend am 16. April 2019 um 18:00 Uhr in der Palmberghütte

An diesem Abend werden wir uns mit der Frage beschäftigen:
Wie erlebten die Menschen in Poltringen das Ende des 2. Weltkrieges?
Interessant wird der Abend auch, wenn „Zeitzeugen“ zu Wort kommen.
Alle, die das Kriegsende noch in Erinnerung und alle, die Interesse an der Geschichte haben sind zu diesem interessanten Abend eingeladen
Wir beginnen bereits um 18.00 Uhr, damit es nicht zu „spät“ wird.
Zum Essen gibt es Saitenwürstle und Brot.
Die Arbeitsgemeinschaft „Poltringer Ortsgeschichte“ freut sich auf viele Teilnehmer!

Do ganget mir nah

30. April 18:30 Uhr Maibaumaufstellen
Mit der freiwilligen Feuerwehr Poltringen
und dem „Blechhaufa“

1. Mai ab 10:30 Uhr Palmberghocketse
Musikalische Unterhaltung mit den „Roaler“ aus Oberndorf.
Schweinebraten aus dem Backhäusle
Kaffee und Kuchen.

Katrin Flaisch | Schriftführerin