{"id":2254,"date":"2018-12-15T23:21:43","date_gmt":"2018-12-15T23:21:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/?p=2254"},"modified":"2023-02-04T20:34:15","modified_gmt":"2023-02-04T20:34:15","slug":"2254","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/?p=2254","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<h2>Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte \u2013 Poltringer Tracht<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HWV-AG-Poltringer-Tracht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HWV-AG-Poltringer-Tracht-300x168.jpg\" alt=\"HWV AG - Poltringer Tracht\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>\u00dcber die \u00f6rtlich \u00fcbliche traditionelle Tracht gibt es bisher nur einen Bericht aus der \u201eBeschreibung des Oberamts Herrenberg\/Kapitel A 3\u201c von 1855.<\/p>\n<p>\u201eDie alt\u00fcbliche l\u00e4ndliche Tracht, welche der st\u00e4dtischen, namentlich in der Oberamtsstadt und in den Orten Entringen, G\u00fcltstein, Poltringen und Unter-Jesingen, immer mehr zu weichen beginnt, in den \u00fcbrigen Orten aber sich noch ziemlich erhalten hat, besteht bei den M\u00e4nnern meist in einem blauen tuchenen, nicht selten roth ausgeschlagenen Rock (zuweilen auch im Zwilchkittel) mit gro\u00dfen, platten, \u00fcbereinander greifenden Metallkn\u00f6pfen, gelben Lederhosen, Brustt\u00fcchern (Weste) von Scharlachtuch oder schwarzem, auch braunem Manchester mit gro\u00dfen Rollkn\u00f6pfen enge besetzt; als Kopfbedeckung dient der Dreispitz-Hut, bei den ledigen Burschen aber nicht selten die pelzverbr\u00e4mte M\u00fctze mit goldener Trottel. In Breitenholz und zuweilen auch in einigen andern Orten tragen \u00e4ltere M\u00e4nner noch die silberne Hemdschnalle und zwei silberne Hemdkn\u00f6pfe. Bei Leichenbeg\u00e4ngnissen und bei dem heiligen Abendmahl erscheinen \u00e4ltere M\u00e4nner zuweilen noch nach \u00e4lterer Sitte im schwarzen Mantel.<\/p>\n<p>Bei dem weiblichen Geschlecht ist das gut kleidende, niedere deutsche H\u00e4ubchen, wie der viel gef\u00e4ltelte, dunkelfarbige Wiefling- oder Tuchrock, und der ebenfalls dunkle Kittel noch ziemlich allgemein; eine Ausnahme machen die katholischen Orte Oberndorf, Poltringen und theilweise Altingen, wo sich die weiblichen Personen meist buntfarbig kleiden und h\u00e4ufig Hauben mit gestickten B\u00f6den tragen. In Oberndorf trifft man bei den M\u00e4dchen noch das gr\u00fcne oder schwarze Mieder von Manchester, und in G\u00e4rtringen, Nufringen und Poltringen tragen die Weiber sogenannte Marlinhauben.\u201c<\/p>\n<p>Eine Darstellung der Tracht gibt es in folgender Form (siehe Bild, Bildbeschreibung: Poltringer Trachtenpuppen, entstanden ca. 1980, weibliche Feiertags- und Werktagstracht, m\u00e4nnliche Feiertagstracht, Privatbesitz Familie Marlene und Melchior Hartmann, Poltringen, eigene Aufnahme )<\/p>\n<p>Nach dem Vorbild der Frauentracht ist auch die Kleidung der 1995 eingef\u00fchrten Fasnetsfigur des \u201eMostweible\u201c des Poltringer Fasnets-Club gestaltet. Ein Mostweible tritt in der Sonn- und Feiertagstracht auf, alle anderen tragen die Werktags- bzw. Arbeitstracht.<\/p>\n<p>Wer hierzu vertiefende Informationen oder Bilder der Tracht beitragen kann oder andere Geschichten als \u201eFundst\u00fccke\u201c beitragen m\u00f6chte, kann sich gerne bei unserer AG melden (heimatgeschichte \u00e4t hwv-ammerbuch punkt de).<\/p>\n<p>F\u00fcr die AG \u201ePoltringer Heimatgeschichte\u201c, Boris Dieter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Funde aus der Poltringer Ortsgeschichte \u2013 Poltringer Tracht \u00dcber die \u00f6rtlich \u00fcbliche traditionelle Tracht gibt es bisher nur einen Bericht aus der \u201eBeschreibung des Oberamts Herrenberg\/Kapitel A 3\u201c von 1855. \u201eDie alt\u00fcbliche l\u00e4ndliche Tracht, welche der st\u00e4dtischen, namentlich in der Oberamtsstadt und in den Orten Entringen, G\u00fcltstein, Poltringen und Unter-Jesingen, immer mehr zu weichen beginnt,Continue reading &rarr;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-2254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-poltringer-heimatgeschichte","no-thumb"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2254"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3027,"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2254\/revisions\/3027"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hwv-ammerbuch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}